Wie jedes Jahr ist die Heimfahrt immer eine Sache der Vorbereitungen darauf. Die Koffer wurden von uns Betreuern unter größten Anstrengungen gepackt.
Wichtig ist bei allem Stress, dass wir in aller Ruhe frühstücken. Dem war auch so. Ganz entspannt packten wir uns alle noch ein Lunchpaket für die Fahrt.
Nun ging das Einladen der Koffer und Taschen in den Fahrstuhl los. Das ist auch jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis. Uns fiel schon auf, dass wir bei Anreise wesentlich weniger Taschen hatten. Aber wir waren ja in Köln und da gab es so viele schöne Dinge zu kaufen, die alle mit nach Sachsen mussten.
Alle Betreuer waren im Einsatz um das Gepäck zum Bus zu transportieren. Bei der Hitze eine sehr anstrengende Arbeit.
Unser Busfahrer Dieter unterstützte uns nach Kräften. Als endlich alles verstaut war, hatten wir auch noch ein kurzes Gespräch mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln. Aber wirklich nur kurz und verständlich.
Unser Plan war 10:00 Uhr die Heimreise zu starten.
10:10 Uhr war es dann so weit, wir fuhren los.
Völlig erschöpft vom Koffer stapeln, benötigten wir die ersten Minuten der Heimfahrt zum Durchatmen. Lange konnten wir das nicht tun, denn wir erreichten den ersten Stau. So ging das Geschehen auf der Autobahn weiter. Mal rollte der Bus und mal nicht. Die zwei geplanten Pausen haben wir trotzdem pünktlich machen können aber durch das hohe Verkehrsaufkommen brauchte unser Fahrer eine dritte Pause.






20:00 Uhr erreichten wir Chemnitz, 21:00 Uhr Zwickau.
Unser 9-Sitzer Bus, auch Kuh genannt, nahm die Reiseteilnehmer aus dem Erzgebirge von Chemnitz mit. 22:00 Uhr war unsere Simone Hagemann dann zu Hause und hatte alle Erzgebirger nach Hause gebracht.
Eine wunderbare Zeit mit ganz tollen und aufmerksamen Reiseteilnehmern ist zu Ende.
Wir haben viel gesehen und erlebt. Vor allem haben wir den Kölner Sommer kennengelernt. Die große Hitze war an alle Tagen unser Begleiter.
Ich danke dem Ehrenamtsteam
Simone Neuenfeldt, Ramona Jakob, Nicole Ludwig, Zsuzsa Mänz, Frank Rößler und Jürgen Pusch für die geleistete Arbeit. Es war ein Urlaub ohne große Zwischenfälle. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht möglich. Außerdem danke ich der Aktion Mensch für den finanziellen Zuschuss für die Betreuer.
Besonders gefreut habe ich mich über die Aussage des Betreuerteams, „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“.
Wir vom ABiD Sachsen e.V. haben nur einen Wunsch, bleibt alle gesund, denn wir wollen uns nächstes Jahr wiedersehen.